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06.07.2006: Eltern wollen Kindern nicht zur Last fallen
TNS Infratest hatte in einer repräsentativen Umfrage untersucht, wie die Zielgruppe 50plus ihre finanzielle Zukunft einschätzt. Trotz der anhaltenden Diskussion über die (Un-) Sicherheit der gesetzlichen Rente, sehen 70 % der über 50-Jährigen ihrem Lebensabend gelassen entgegen. Sie fühlen sich durch den frühzeitigen Abschluss einer Lebens- oder privaten Rentenversicherung gut abgesichert. Vor allem Beamte (88 %) und Selbstständige (85 %) machen sich wenig Sorgen, einmal in die Situation zu gelangen, Angehörige um Unterstützung zu bitten. Bei den Angestellten liegt der Anteil derjenigen, die eine Lebens- oder Rentenversicherung in jungen Jahren abgeschlossen haben, bei 80 %.

Rund 30 % der Befragten bewerten ihre Situation anders. Sie sind sich unsicher, ob das Geld im Alter reichen wird. Finanzielle Ängste plagen vornehmlich Frauen und 50- bis 59-Jährige. Aber auch viele Arbeitnehmer mit einem derzeitigen Nettoeinkommen unter 1.500 EUR befürchten, im Rentenalter finanziell nicht auszukommen.

Die Befragten, die für die Altersvorsorge zusätzlich gespart haben, entschieden sich mehrheitlich für die lebenslange Rente. 87 % - darunter vor allem die über 60-Jährigen - entschieden sich gegen die Möglichkeit einer einmaligen Kapitalleistung, um über einen langen Zeitraum genügend Geld zur Verfügung zu haben. Bei einer Einmalauszahlung herrschte die Angst vor, das Geld könnte irgendwann aufgebraucht sein.



Quelle: LexisNexis Deutschland GmbH (www.lexisnexis.de) zurück