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12.09.2005: Leasingfahrzeuge: Vollkasko reicht oft nicht aus
Bei Leasingfahrzeugen deckt eine Vollkaskoversicherung im Schaden- oder Diebstahlsfall nicht immer alle Kosten ab
18.10.2005: Secondhand trotz BGH-Urteil
Auch wenn das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) die Rechte der Verbraucher gestärkt hat, bleiben Lebensversicherungen aus zweiter Hand ein begehrtes Handelsobjekt.
05.10.2005: Koalitionsverhandlungen fördern Kreativität bei Gesundheitsreform
Der bayerische Ministerpräsident, Edmund Stoiber, hat am Mittwoch eingeräumt, dass sich das Reformmodell der CDU/CSU in einer großen Koalition nicht realisieren lässt. Nun wird ein "dritter Weg" diskutiert.
11.10.2005: Die Ideenschmiede der Versicherer
Um die Gunst der Kunden zu gewinnen, lassen sich die Versicherer einiges einfallen. Ein österreichischer Anbieter von Kfz-Policen arbeitet derzeit an einem Tarifmodell, das sich am Fahrverhalten des Versicherungsnehmers orientiert
30.01.2006: Verkehrsunfälle: Opferentschädigung europaweit verbessern
Die 5. Kfz-Haftpflicht-Richtlinie wurde am 11. Juni 2005 im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Das EU-Parlament hat im Januar jedoch bereits weitere Änderungsanträge erhalten. So plädiert die EU-Kommission für eine Ausweitung der Entschädigung von Opfern aus Verkehrsunfällen mit Anhängern.

30.01.2006: ...und plötzlich war ein dritter Schlüssel da
Einem Versicherungsnehmer kann nicht die Vortäuschung eines Diebstahls unterstellt werden, wenn er entgegen seiner vorherigen Angaben einen dritten Autoschlüssel wieder findet. So entschied das Oberlandesgericht Köln (OLG Köln, 28.06.2005 - 9 U 59/05).

01.02.2006: Nachzahlungen aus Lebensversicherungen: GDV weist Vorwürfe zurück
Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat sich in einer Stellungnahme gegen Vorwürfe von Verbraucherschützern gewehrt, die Lebensversicherer würden die Bearbeitung von Ansprüchen auf Nachzahlungen aus Lebensversicherungen hinauszögern.

05.06.2006: Übernahme der Selbstbeteiligung durch die Werkstatt ist unzulässig
"Reparaturwerkstatt übernimmt Selbstbeteiligung!" - Was sich nach großzügigem Entgegenkommen der Werkstatt gegenüber Teilkasko-Versicherten anhört, ist in Wirklichkeit ein Versicherungsbetrug, zumindest dann, wenn der Versicherer nichts davon erfährt. Dies entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main im Mai 2006 (Az: 6 U 7/06).

16.06.2006: PKV-Verband lehnt Gesundheitsfonds strikt ab
Wie das Gesundheitssystem künftig finanziert werden soll, ist weiterhin fraglich. Im Gespräch ist derzeit ein so genannter Gesundheitsfonds. In diesen Fonds sollen sämtliche Mittel zur Finanzierung der Krankenkassen fließen.

06.07.2006: Wasser: Nicht nur wichtiger Rohstoff, sondern auch Kapitalanlage?
Wer bislang dachte, Wasser ist nur zum Waschen da, der hat sich offensichtlich getäuscht. Finanzexperten sehen in dem knappen Rohstoff auch eine lukrative Kapitalanlage.

06.07.2006: Eltern wollen Kindern nicht zur Last fallen
Die Gewissheit, für das Alter gut vorgesorgt zu haben, ist für die Generation 50plus sehr wichtig. Um der Gefahr zu begegnen, von den eigenen Kindern unterstützt werden zu müssen, haben 70 % der über 50-jährigen Deutschen schon frühzeitig eine Renten- bzw. Lebensversicherung abgeschlossen.
15.07.2006: Gothaer Konzern - Ein prominentes Risiko abgeschossen
Vom plötzlichen Tod des Braunbären Bruno und dem branchenüblichen Einbruch beim Neugeschäft in der Lebensversicherung abgesehen, verlief die Entwicklung der Gothaer Versiche-rungen im vergangenen Jahr nach Plan. Braunbär Bruno, offiziell JJ1 genannt, war noch am Tag vor der diesjährigen...
16.07.2006: Umstrukturierung mit Signalwirkung
Die Umstrukturierungen in Verbindung mit einem massiven Personalabbau bei der Allianz, die am 22. Juni bekannt gegeben worden sind, verfolgen vor allem das Ziel, die Kosten zu senken. Die Allianz Deutschland AG will bis 2008 voraussichtlich 5.000 Stellen streichen. Die Verwaltungsstandorte sollen von heute 21 auf künftig zehn reduziert werden. Auch die alte Kaderschmiede der Allianz, die Zweigniederlassung in Köln, fällt dem Rotstift zum Op-fer. Bei der konzerneigenen Dresdner Bank werden rund 2.500 Arbeitsplätze wegfallen.
01.08.2006: Brandschutz - gerade für Landwirte ein wichtiges Thema
In diesem Sommer gab es bereits in weiten Teilen Deutschlands starke Hitzegewitter. In der Landwirtschaft können dadurch große Brände entstehen, sodass ausreichend Brandschutz-Vorkehrungen getroffen werden sollten.
02.08.2006: Eigene Rechte von Ehegatten in der privaten Krankenversicherung
Wird die Ehefrau eines Versicherten in der privaten Krankenversicherung mitversichert, so liegt ein echter Vertrag zu Gunsten Dritter vor, der der Mitversicherten eigene Rechte einräumt. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil vom 8. Februar 2006 (Az.: IV ZR 205/04).
11.08.2006: Aktionäre und Fondsbesitzer ziehen sich zurück
Die Zahl der Anleger, die in Aktien oder Fonds investieren, hat sich im ersten Halbjahr 2006 drastisch verringert. Nach dem Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Deutschen Aktieninstituts (DAI) wird das Geld auf sichere Vermögensklassen umgeschichtet.

12.08.2006: Übermütige Heimwerker bekommen nasse Füße
Wer durch die selbstständige Durchführung von Installationsarbeiten Handwerkerkosten sparen will, sollte auf der Hut sein. Nicht immer sind von Laien durchgeführte Modernisierungsarbeiten an der Gas- Strom- und Wasserversorgung gesetzeskonform.

06.09.2006: Das Haus als Ruhekissen
Mehr als die Hälfte der Deutschen setzt auf das Altersvorsorgemodell Immobilie.
12.10.2006: Garantiezins sinkt zum Jahreswechsel
Zum Jahreswechsel ergibt sich für neu abgeschlossene Kapitallebens- und Rentenversicherungen eine Änderung. Der Garantiezins dieser Policen sinkt im Jahr 2007 von 2,75 auf 2,25 %.

13.10.2006: Rentenversicherung legte deutlich zu
Im Vergleich zu anderen Formen der Kapitalanlage konnten sich die Versicherungen 2005 gut behaupten. Allerdings gab es doch einige Verschiebungen und erkennbare Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern.

30.01.2007: Kyrill: Auswirkung auf Versicherungs-Ratings begrenzt
Die europäischen Versicherungsunternehmen müssen nach Einschätzungen von Fitch Ratings nur mit begrenzen Auswirkungen des Sturms Kyrill auf ihre Ratings rechnen. Eine Gefährdung der Finanzkraft des Sektors sei daher nicht zu erwarten.
31.01.2007: bAV holt als langfristige Altersvorsorge auf
Fondsgebundene Lebensversicherungen und betriebliche Altersvorsorge werden als Maßnahmen zur finanziellen Altersabsicherung zunehmend beliebter. Immobilien sind zwar weiter Spitzenreiter, verlieren aber an Zuspruch.
01.02.2007: Riester-Rente weiter auf dem Vormarsch
Die Riester-Rente als Mittel der privaten Altersvorsorge wird zunehmend beliebter. Dies geht aus den Zahlen hervor, die das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am 01. Februar bekanntgegeben hat.
01.04.2007: Haftpflichtversicherer muss bei Unfall mit abgefahrenen Reifen zahlen
Wer wegen abgefahrener Reifen einen Unfall verursacht, erhält nur dann keinen Schadenersatz, wenn er von der zu geringen Profiltiefe wusste oder hätte wissen müssen. Der Kfz-Haftpflichtversicherer kann sich insoweit nicht auf Leistungsfreiheit wegen grober Fahrlässigkeit berufen.
10.04.2007: Beitragsfreistellung schützt nicht vor Leistungspflicht
Die Beitragsfreistellung eines Berufsunfähigkeits-Versicherungsvertrages führt nicht immer zur Leistungsfreiheit des Versicherers. So bleibt dieser etwa zur Leistung verpflichtet, wenn der Versicherte bereits zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung erwerbsunfähig war.
22.05.2007: Vermittlergesetz tritt in Kraft
Die Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung ist seit heute in Kraft; sie wurde pünktlich im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und in unserem Downloadbereich bereitgestellt.
Das Wirtschaftsministerium hat jedoch bereits durchblicken lassen, dass es mit der Ausgestaltung, insbesondere den letzten durch die Ländervertetungen durchgesetzten Änderungen, nicht zufrieden ist und bereits schnelle Nachbesserungen angekündigt.

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26.07.2007: Keine Auswirkungen des AGG auf die Haftpflichtversicherung
Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) betrifft nicht in allen Punkten auch die Versicherungswirtschaft. Außerdem werden die einzelnen Sparten unterschiedlich erfasst. So wird das Risiko in der Haftpflichtversicherung nicht in Abhängigkeit von persönlichen Merkmalen des Versicherungsnehmers bestimmt. Eine eventuelle Ungleichbehandlung kann unter Wettbewerbsaspekten durchaus gerechtfertigt sein.
30.07.2007: Anspruch auf Übertragung des Kfz-Schadenfreiheitsrabatts nach Trennung
Nach einer Trennung von Eheleuten hat jeder Ehepartner Anspruch auf den Schadensfreiheitsrabatt des von ihm (allein) genutzten Kfz. Dies gilt auch, wenn die Kfz-Haftpflichtversicherung auf den Namen des anderen Ehepartners läuft.
31.07.2007: Kündigung wegen Erschleichens von Krankentagegeld nicht zwingend gerechtfertigt
Falsche Angaben eines Versicherungsnehmers haben nicht zwangsläufig die rechtmäßige Kündigung einer privaten Krankenversicherung zur Folge. Ein Versicherter, der Krankentagegeld bezieht, hat zwar grundsätzlich korrekte Angaben zu seiner Arbeitsunfähigkeit zu machen. Aber nicht jeder Schwindel rechtfertigt die (vollständige) Kündigung des Versicherungsschutzes.
14.08.2007: Kfz-Haftpflicht: Gutachterkosten bei Bagatellschäden nicht erstattungsfähig
Bei einem Kfz-Unfallschaden ist der Unfallgeschädigte nicht in jedem Fall berechtigt, auf Kosten des Haftpflichtversicherers des Unfallgegners einen Gutachter zur Ermittlung des Fahrzeugschadens zu beauftragen. Mit anderen Worten: Die Kosten für die Sachverständigenvergütung sind nur ersatzfähig, wenn es sich nicht um einen Bagatellschaden handelt. Die Grenze hierfür liegt bei 700,- EUR.
20.08.2007: Rad fahren ohne Helm führt nicht zwingend zu Mitschuld im Schadenfall
Vor einiger Zeit hatten wir darüber berichtet, dass Radsportler mit Rennrädern auf einen Fahrradhelm nicht verzichten dürfen, wenn sie im Schadenfall eine Minderung oder gar eine Ablehnung der Schmerzensgeldansprüche aufgrund eigenen Mitverschuldens verhindern möchten. Nach einer aktuellen Gerichtsentscheidung gilt dies zumindest nicht für Freizeitradler im innerstädtischen Verkehr.
20.08.2007: PKV erleichtert Zugangsvoraussetzungen für Nichtversicherte
Der PKV zuzuordnende Nichtversicherte erhalten ab sofort erleichterte Aufnahmemöglichkeiten in den modifizierten Standardtarif der privaten Krankenkassen. Darauf hat sich der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. am 14. August darauf verständigt.
27.09.2007: Neuabschluss bedeutet häufig Anbieterwechsel
Der Abschluss eines neuen Versicherungsvertrages bringt häufig auch den Wechsel des Anbieters mit sich. Die Versicherungsnehmer sind bei der Auswahl der benötigten Versicherungen immer häufiger überfordert; die immer noch wichtigste Rolle beim Vertragsabschluss spielt der Versicherungsvermittler. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse der aktuellen Studie "Kundenmonitor Assekuranz 2007" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG.
01.10.2007: VVG-InfoV steht noch nicht
Nach der endgültigen Verabschiedung der VVG-Reform wartet die Versicherungsbranche nunmehr auf die die Novelle des Versicherungsvertragsrecht flankierende Informationspflichtenverordnung (VVG-InfoV). Doch deren Verabschiedung verzögert sich.
02.10.2007: Deutsche verunsichert bei der privaten Altersvorsorge
Die Deutschen gelten als Altersvorsorgemuffel. Regelmäßig wird in Studien festgestellt, dass der privaten Altersvorsorge nicht mit der erforderlichen Sorgfalt begegnet wird. Eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) liefert nun Erklärungsansätze.
10.10.2007: Gesundheitsreform: Rechtsanspruch auf Krankenversicherung wenig genutzt
Die Zahl der Nicht-Krankenversicherten, die sich seit Inkrafttreten der Gesundheitsreform aufgrund der vereinfachten Zugangsmöglichkeiten neu krankenversichert haben, ist deutlich hinter den Prognosen zurückgeblieben.
11.10.2007: Grobe Bagatellisierung gesundheitlicher Einschränkungen gilt als arglistige Täuschung
Wer beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung bei den Fragen zur Gesundheitsprüfung falsche Angaben macht, geht im Versicherungsfall in der Regel leer aus. Das ist weder besonders neu noch überraschend. Wer jedoch seine gesundheitlichen Einschränkungen grob bagatellisiert, dem droht das gleiche Schicksal.
15.10.2007: Zusätzliche Riester-Kinderzulage ab 2008 noch nicht fix
In den Medien wurde in den vergangenen Wochen vielfach darüber berichtet, dass Riester-Sparer ab 2008 eine zusätzliche jährliche Kinderzulage von 300,- EUR pro nach dem 1. Januar 2008 geborenem Kind erhalten. Wer eine Riester-Rente abschließt, bevor er das 21. Lebensjahr vollendet hat, erhält einen einmaligen Bonus von 100,- EUR. Allein: Gesetz ist das Ganze noch nicht!
18.10.2007: D&O-Versicherungen: Schutz des Privatvermögens bei grober Fahrlässigkeit
Die D&O-Versicherung hat sich von einem exotischen Produkt für das Top-Management zu einer relativ weit verbreiteten Haftpflichtversicherung für die Verantwortlichen in Unternehmen aller Größen sowie von Stiftungen und Vereinen entwickelt.
22.10.2007: Klare Vorschriften für die Erstinformation der Kunden
Seit der Umsetzung der EU-Vermittlerrichtlinie in nationales Recht müssen Versicherungsvermittler ihre Kunden umfangreich über ihre geschäftlichen Bindungen informieren. Dies muss bereits beim ersten Kontakt geschehen. Wenn die notwendigen Informationen in einem Flyer optisch gut aufbereitet werden, kann dies auch zur Eigenwerbung genutzt werden.
08.11.2007 - Internet: Bedeutung als Informationsquelle für Makler und Kunden wächst
Die Neuen Medien haben längst Einzug in den Arbeitsalltag von Finanz- und Versicherungsmaklern erhalten. Ob E-Mail-Newsletter, Online-Fachportale, Produkt-Homepages oder Online-Magazine - die Palette an genutzten Informationsquellen ist breit gefächert. Blogs, Podcasts oder RSS-Feeds sind zwar im Kommen, fristen derzeit allerdings noch eher ein Schattendasein. Dies sind die wesentlichen Erkenntnisse das aktuellen "Makler-Absatzbarometer" (Ausgabe III/2007) des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG zum Thema "Neue Medien".
21.11.2007: Falschangaben beim Vertragsabschluss - Beweislast liegt beim Kunden
Hat ein Versicherungsnehmer beim Abschluss seiner Berufsunfähigkeitsversicherung falsche Angaben bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen gemacht, so muss er - wenn er sich bei Eintritt der Berufsunfähigkeit und Leistungsverweigerung des Versicherers auf einen entsprechenden Beratungsfehler des Vermittlers beruft - nachweisen, dass die betroffene Assekuranz ihn auch bei korrekter Beantwortung in ihren Versicherungsschutz aufgenommen hätte.
26.11.2007: BU-Versicherungsschutz greift auch bei Berufsunfähigkeit während der Ausbildung
Schließt ein Versicherungsnehmer, der sich in der Berufsausbildung befindet, eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab und kommt es während der Ausbildungszeit zum Versicherungsfall, so kann sich der Versicherer nicht darauf berufen, der Versicherungsnehmer könne ja einen anderen Beruf erlernen, sondern muss vielmehr die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente zahlen.
31.12.2007: VVG-Informationspflichtenverordnung tritt am 1. Januar 2008 in Kraft
Fast hatte man sich schon damit abgefunden, dass es in 2007 nichts mehr wird, dann ist sie plötzlich doch da: Die VVG-Informationspflichtenverordnung (VVG-InfoV). Am 21. Dezember im Bundesgesetzblatt verkündet, tritt sie nun tatsächlich zeitgleich mit dem neuen VVG zum Jahreswechsel in Kraft - mit Übergangsfristen bis zum 1. Juli 2008 und mit Einschränkungen bzgl. der Ausweisungspflicht der Abschlusskosten in EUR/Cent.
10.01.2008: Gesundheitsfonds: Es bleibt beim Einführungstermin 1. Januar 2009
Nach Meldungen, mit dem Start des Gesundheitsfonds am 1. Januar 2009 könnten die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf bis zu 15,5 % steigen, waren in den vergangenen Tagen Kritik am Gesundheitsfonds und Forderungen nach einer Verschiebung der Einführung aufgekommen. Diesen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nun eine klare Absage erteilt.
16.01.2008: Annäherung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung
Mit umfangreichen Wahltarifen hat das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz die gesetzliche und die private Krankenversicherung weiter angenähert. Dabei muss zwischen Tarifen unterschieden werden, die von den Krankenkassen als Pflichtleistung angeboten werden müssen, und anderen, die sie freiwillig in ihre Satzung aufnehmen können.
23.01.2008: D&O-Versicherung: Interesse auch im Mittelstand
Die Beratungsgesellschaft Towers Perrin und die Maklerfirma Ihlas & Köberich haben mit Unterstützung von Branchenverbänden in einer Befragung erstmals aktuelle Zahlen und Daten zum Markt der D&O-Versicherungen (Directors' and Officers' Liability) veröffentlicht. Das Ergebnis: Immer mehr Unternehmen schützen ihre Unternehmen durch den Abschluss einer entsprechenden Haftpflicht-Police, die Zahl der gemeldeten Schäden hält sich bisher allerdings in Grenzen.
07.02.2008: Falsche Berufsangabe beim Abschluss einer BUZ kostet Versicherungsschutz
Wer eine Berufsunfähigkeits(zusatz)versicherung abschließt, muss bei der Angabe des aktuell ausgeübten Berufes bei der Wahrheit bleiben - ansonsten erhält er im Leistungsfall wegen arglistiger Täuschung des Versicherten keine Bezüge.
15.02.2008: Deutsche sorgen sich um weitere Einschnitte im Gesundheitssystem
Glaubt man den Befragungsergebnissen des aktuellen "Health Care Monitoring" des Marktforschungs-und Beratungsinstituts psychonomics AG, steht es schlecht um die Zukunft des deutschen Gesundheitssystems. Für die Untersuchung befragte die psychonomics AG im September 2007 3.000 Bundesbürger ab 16 Jahren zu aktuellen Gesundheitsthemen und zu ihrem Gesundheitsverhalten. Nicht nur die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung wird kritisch gesehen, auch die Zufriedenheit der Privatversicherten mit ihrer gesundheitlichen Absicherung hat nachgelassen.
27.02.2008: Kurze Abwesenheit vom Herd begründet nur leichte Fahrlässigkeit
Kommt es durch heißes Fett in einer Mietwohnung zu einem Brand, so kann dem Mieter nur leichte Fahrlässigkeit vorgeworfen werden, wenn er sich nur kurz vom Herd entfernt hatte. Der Haftpflichtversicherer bleibt in diesem Fall gegenüber dem Gebäudeversicherer ausgleichspflichtig, so das Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe (Urteil vom 07.02.2008 - 12 U 126/07).
05.03.2008: Neue Versicherungskennzeichen für Mofas und Mopeds
Seit dem 1. März 2008 wird der gültige Versicherungsschutz bei Mofas und Mopeds nunmehr durch schwarze Kennzeichen ausgewiesen. Die neuen Versicherungskennzeichen werden direkt durch die Kfz-Versicherer ausgegeben.
10.03.2008: Riester-Rente: Aktuelle Bestandsaufnahme
Die Bundesregierung plant, die Regelungen zur Riester-Rente zu erweitern. So hat sich die Große Koalition vor zehn Tagen auf Eckpunkte zur Einbeziehung der selbst genutzten Wohnimmobilie in die Riesterförderung verständigt. Gleichzeitig weiß ein Großteil der Deutschen bis heute nichts mit der Riester-Rente an sich anzufangen.
01.04.2008: GDV kritisiert Pläne für Wohn-Riester
Der Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums zur staatlichen Förderung von Wohneigentum im Rahmen von Wohn-Riester (Eigenheimrente) stößt beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) auf starke Kritik. Der Entwurf sei noch deutlich verbesserungsfähig.
09.04.2008: Versicherungsvertrieb über das Internet: Informationen ja, Vertragsabschluss nein
Versicherungskunden haben das Internet längst als Informationsplattform für den Abschluss von Versicherungspolicen entdeckt. Vor allem vor Neuabschlüssen greifen interessierte Versicherungsnehmer immer häufiger auf Informationen aus dem WorldWideWeb zurück. Als Vertriebskanal konnte sich das Internet dagegen bisher nicht durchsetzen. Dies hat das Marktforschungs- und Beratungsinstitut psychonomics AG im Rahmen des aktuellen "Kundenmonitor e-Assekuranz" herausgefunden, für den über 8.500 private Verscherungsnehmer ab 16 Jahren zur Vertriebswegenutzung und -akzeptanz befragt wurden.
14.04.2008: Gebäudeversicherung: Nur unverzügliche Schadenmeldung garantiert Versicherungsschutz
Wer einen Leitungswasserschaden an seinem Haus erleidet, hat mit der Beseitigung der Folgen sicher genug zu tun. Dennoch darf nicht vergessen werden, den Schaden kurzfristig der Gebäudeversicherung zu melden - ansonsten geht der Versicherungsschutz verloren. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichtes Wuppertal (AG Wuppertal, 05.04.2007 - 39 C 557/ 06) hervor.
21.04.2008: Positive Aussichten trotz starken Wettbewerbs
Der Wettbewerb im Versicherungsgeschäft zieht mehr und mehr an: Dumping-Angebote, Blender-Produkte und Preiskampagnen erobern immer häufiger das Alltagsgeschäft. Trotz der harten Konkurrenz prognostizieren deutsche Versicherungsunternehmen für die kommenden Monate eine positive Geschäftsentwicklung. Dies hat der Vertriebsmonitor für die Assekuranz des Instituts für Versicherungswirtschaft der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Versicherungsmagazin ermittelt. Die Erkenntnisse basieren auf einer Umfrage unter deutschen Versicherungsunternehmen, die das Versicherungsmagazin in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht hat (Heft 4/2008, S. 34 - 35).
24.04.2008: Doch keine Versicherungsprodukte bei ALDI
Die kürzlich bekannt gewordene geplante Kooperation zwischen einem großen deutschen Versicherer und ALDI kommt nun wohl doch nicht zustande. Wie der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) am 21. April berichtete, verzichten sowohl ALDI Nord als auch ALDI Süd auf eine entsprechende Zusammenarbeit.
29.04.2008: Autovermieter müssen Kunden über Unfallersatztarif informieren
Die Kostenerstattung für die Anmietung eines Ersatzwagens nach einem unverschuldeten Unfallschaden zum sogenannten Unfallersatztarif ist bisweilen eine heikle Sache. Der Bundesgerichtshof hat im vergangenen November entschieden, dass ein Autovermieter, der ein Fahrzeug zu diesem - meist deutlich über dem "normalen" Mittarif liegenden - Unfallersatztarif vermietet, den Mieter darüber aufklären muss, dass dieser unter Umständen nicht den vollen Satz von dem Kfz-Haftpflichtversicherer des Unfallgegners erstattet bekommt (BGH, 21.11.2007 - XII ZR 128/05). Ansonsten bleibt er auf den über den Normaltarif hinausgehenden Kosten sitzen, sofern der Haftpflichtversicherer sie nicht übernimmt.
29.09.2008: Versicherer müssen Urheberrechte beachten
Für Versicherer gibt es nicht nur datenschutzrechtliche Vorgaben im Hinblick auf die Verwendung der persönlichen Daten ihrer Versicherten, die es zu beachten gilt. Auch das deutsche Urheberrecht kann Stolperfallen beinhalten.
02.10.2008: Hausratversicherung: Stehlgutliste muss unverzüglich beim Versicherer eingereicht werden
Wer Opfer eines Einbruchsdiebstahls wird, muss seinen Hausratversicherer nicht nur unverzüglich über den Eintritt des Versicherungsfalls informieren. Auch eine Auflistung aller gestohlenen Gegenstände muss ebenso unverzüglich erstellt und dem Versicherer übersandt werden - ein Zeitraum von mehr als drei Wochen erfüllt dieses Kriterium nicht mehr.
5.11.2008: Kfz-Haftpflicht: Wertvolles Gepäck ist bei einem Unfall häufig nicht versichert
Wer sein wertvolles Instrument im Auto transportiert und es bei einem Verkehrsunfall beschädigt wird, erhält den Schaden unter Umständen nicht von seinem Kfz-Haftpflichtversicherer ersetzt. Dieser leistet nur, wenn die unfallbehaftete Fahrt der Personenbeförderung diente und es sich bei dem beschädigten Gegenstand um einen solchen des persönlichen Bedarfs handelt. Für Instrumente lohnt sich daher eine zusätzliche Musikinstrumentenversicherung.
5.11.2008: ESP im Auto könnte viele Unfälle verhindern
Das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP gehört in Pkws der höheren Preisklasse bereits seit Jahren zur Standardausstattung - nicht dagegen bei vielen Kleinwagen. Dabei könnte es nach einer Untersuchung der Unfallforschung der Versicherer (UDV) erheblich zur Verminderung von Unfällen beitragen, wenn denn alle Fahrzeuge auf deutschen Straßen mit ESP ausgestattet wären.
10.11.08: Betriebsbedingte Kündigung begründet nicht grundsätzlich einen Rechtsschutzfall
Ein Rechtsschutzversicherer muss einen Versicherten im Fall einer betriebsbedingten Kündigung seines Arbeitsverhältnisses nur dann von Rechtsberatungskosten freistellen, wenn dieser einen tatsächlichen Rechtsverstoß darlegt - die Kündigung an sich reicht für den Rechtsschutzfall nicht aus.
14.11.2008: PKV-Neugeschäft rückläufig - Auswirkungen der Gesundheitsreform deutlich erkennbar
Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband) hat am 6. November 2008 aktuelle Zahlen über das Geschäft mit privaten Krankenversicherungen veröffentlicht. Leider waren die Geschäftsergebnisse der privaten Krankenversicherer nicht durchweg positiv: Das Nettoneugeschäft hat sich im Hinblick auf Krankenvollversicherungen in 2007 nahezu halbiert. Auch im ersten Halbjahr 2008 sah es nicht besser aus.
21.11.2008: Deutsche Versicherungswirtschaft: Das Vertrauen der Kunden fehlt
Wie in fast allen Wirtschaftsbereichen beruht auch in der Versicherungsbranche der wirtschaftliche Erfolg auf dem Vertrauen der Kunden. Wie die Zeitschrift "absatzwirtschaft" (Heft 10/2008, S. 44-46) berichtet, hat das Marktforschungsinstitut Münster Research Institute (MRI) in seinem erstmals durchgeführten Vertrauensbarometer Deutschland allerdings herausgefunden, dass das Vertrauen in deutsche Versicherungsunternehmen nicht sehr groß ist.
25.11.2008: Wie weit geht die Aufsichtspflicht der Eltern?
Verursacht ein siebenjähriges Kind einen Schaden, so können die Eltern vom Versicherer nicht in Regress genommen werden, wenn sie nachweislich alles Erforderliche getan haben, um derartige Schäden zu verhindern. Diese Auffassung vertritt das Landgericht (LG) Coburg in seinem Urteil vom 17.06.2008 - 22 O 763/07 (rechtskräftig).
27.11.2008: Betriebliche Altersversorgung im Wandel
Gerade in großen deutschen Unternehmen ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) für viele Arbeitnehmer längst eine gute Alternative zu anderen Vorsorgeprodukten. Die Studie "Trends in der bAV" der Investmentgesellschaft JP Morgan Asset Management zeigt, dass die Unternehmen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung keinesfalls stillstehen. Immer häufiger ersetzen beitragsorientierte Leistungszusagen das klassische Leistungsmodell.
15.12.2008: Tücken bei Leistungserweiterung einer Zahnzusatzversicherung
Wer mit seinem PKV-Versicherer eine Leistungserweiterung innerhalb eines bestehenden Versicherungsvertrages vereinbart, darf davon ausgehen, dass es sich tatsächlich nur um eine Anpassung und nicht um einen vollständigen Tarifwechsel handelt. Auf einen Tarifwechsel muss der Versicherer explizit hinweisen, ansonsten gelten etwaig vereinbarte Wartezeiten oder auch tarifliche Summenbegrenzungen nur für den neu hinzugekommenen Teil des Vertrages.
30.12.2008: Neufassung der Vermittlerverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht
Nachdem der Bundesrat die Neuregelung der Versicherungsvermittlungsverordnung (VersVermV) am 19.12.2008 verabschiedet hat, wurde das von der Länderkammer geänderte Regelwerk durch Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt (BGBl I Nr. 64 vom 29.12.2008) in Kraft gesetzt.
06.02.2009: Stabilisierung auf verringertem Niveau
Verband Geschlossener Fonds zieht Bilanz des Krisenjahres 2008
Geschlossene Fonds haben 2008 8,3 Milliarden Euro Eigenkapital bei privaten Anlegern eingesammelt, davon entfielen 5,9 Milliarden auf VGF-Mitglieder. Das Gesamtinvestitionsvolumen einschließlich Fremdkapital für die in 2008 platzierten Anteile der Unternehmen lag nach VGF-Zahlen bei 15,4 Milliarden Euro. Damit habe sich das Platzierungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr von 11,1 um 2,8 Milliarden Euro verringert, heißt es. Damit aber liege die Entwicklung über den Erwartungen, nachdem aus den Vertrieben – insbesondere im Bankenbereich – aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise von einer starken Kaufzurückhaltung berichtet worden war.
26.01.2009: Versicherer als Problemlöser
“Stau-Atlas“: Schadenservice ist inzwischen Branchenstandard
Am häufigsten können Geschädigte dabei auf einen Mietwagen zurückgreifen (46 Prozent). Juristische Unterstützung (39 Prozent), eine Haushaltshilfe (38 Prozent) sowie Krankentransporte (32 Prozent) sind ebenfalls weit verbreitete Zusatzleistungen.
03.04.2009: Alles über die neue Rente
GDV aktualisiert Broschüre zur Altersvorsorge
Der Ratgeber „Die neue Rente – Sicherheit für ein langes Leben“ des Informationszentrums der deutschen Versicherer Zukunft klipp + klar stellt die Möglichkeiten vor, mit und ohne staatliche Förderung Altersvorsorge zu betreiben. Dabei werden die wesentlichen Merkmale der Riester-Rente, der Basisrente sowie die wichtigsten Formen betrieblicher und privater Altersvorsorge skizziert. Die Broschüre bietet dem Leser eine erste Orientierung in der komplexen Thematik Altersvorsorge.
16.04.2009: Klimawandel verteuert Versicherungen
Steria Mummert: Wachstumsfelder mit deutlich höheren Risiken verbunden
Der Klimawandel wird sich entscheidend auf die Prämiengestaltung der Assekuranz auswirken und die Absicherung von Naturkatastrophen erheblich verteuern. Blieben weitere politische Anstrengungen aus, so sei damit zu rechnen, dass die klimabedingten Schäden zum Ende des Jahrhunderts weltweit mindestens fünf Prozent des jährlichen globalen Bruttoinlandsprodukts betragen werden, heißt es in der Studie „Zukunftsfaktoren 2020“ von Steria Mummert Consulting.
30.04.2009: Recht auf Nichtwissen bestätigt
BVK kommentiert Parlamentsbeschlüsse zu Gentests
Versicherer dürfen von den Versicherten keine Gentests verlangen, ebenso wenig dürfen sie nach den Ergebnissen bereits vorgenommener Untersuchungen fragen. Eine Ausnahme bilden Versicherungen mit besonders hohen Versicherungssummen ab 300.000 Euro oder 30.000 Euro Jahresrenten. Darauf weist jetzt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute, BVK, hin.

16.06.2009: Vertrauen der Kunden gestärkt
YouGovPsychonomics: Positive Bilanz der VVG-Reform
Die Anfang 2008 in Kraft getretene VVG-Reform hat das Ansehen der Versicherungsvermittler in der Öffentlichkeit verbessert und das Vertrauen der Verbraucher beim Versicherungsabschluss deutlich gestärkt. Dies zeigt der aktuelle „Kundenmonitor Assekuranz 2009“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGovPsychonomics AG. Danach erwarten nahezu drei Viertel der Befragten eine verbesserte Beratungsqualität aufgrund der VVG-Reform.
7.8.2009: Vorwurf der provisionsgetriebenen Vermittlung – ein Beleg der Ratlosigkeit
Der Maklerverbund CHARTA Börse für Versicherungen AG hält die jüngsten Vorwürfe gegen Versicherungsvermittler von Politik und Verbraucherschützern vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise auch für ein Eingeständnis der Hilf- und Ratlosigkeit.